Bist du zufrieden mit der Partnerschaft zu deinem Pferd?

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Du strebst mit deinem Pferd eine tiefe Partnerschaft an? Du möchtest dich auf dein Pferd verlassen können? Durch Dünn und Dick gehen?

Aber es hat vor vielen unbekannten Situationen Angst oder reagiert gar panisch?

Vielleicht hast du auch Angst?

Du musstest schlechte Erfahrungen sammeln?

Du willst das jetzt angehen. Projekt Partnerschaft – sozusagen?

Wie ?

 

Ich habe eine Gute und eine Schlechte Nachricht. Welche willst du zuerst hören?

 

Du Mutige… Wirklich die Schlechte zuerst?

Okay! Dann soll es so sein.

Du bist zu spät!

Wir haben Sommer 2017 und du traust dich immer noch nicht auszureiten und am Strand entlang zureiten? Was hast du die ganze Zeit gemacht?

Erst vergangenes Wochenende wäre deine Möglichkeit gewesen. Dein Pferd und du im aufregenden Parcours zwischen bunten Wassergräben, gruseligen Flattervorhängen und steilen Bergen. Und wo warst du?

Ich hoffe du hast eine gute Ausrede parat!

 

Und nun zur guten Nachricht extra für dich.

 

Du bist zwar nicht dabei gewesen. Kannst es aber nachholen. Bei dir zuhause, mit Freunden oder auf einem meiner Kurse.

 

Die zwei Tage, auf dem supercharmanten Hof von Betty, sind nur so dahin geflogen. Mit ihrer wunderbaren Organisation und dem leckeren Essen waren Körper und Geist mehr als gesättigt.

Sechs Teilnehmerinnen und ihre Vierbeinigen Partner, waren angereist. Um genau das zu erfahren. Eine Partnerschaft mit ihrem Pferd. Und diese auf die Probe gestellt durch viele Gelassenheitsaufgaben. Zu Beginn war es mir wichtig, dass einmal der Stand reflektiert wird und eine ehrliche Zielfindung gefunden wird. So hatten wir Themen wie: Stress von meinem Pferd schneller erkennen, Mein Pferd kennenlernen oder auch wie kann ich ruhig bleiben in Stresssituationen.

Themen die auf den ersten Blick nicht viel mit den aufgebauten Hindernissen zu tun haben. Doch auf den zweiten Blick eignen sich gerade diese Aufgaben wunderbar zur Zielerreichung. Mir ist bei diesem Kursformat weniger das Durchlaufen aller Hindernisse wichtig, als viel mehr die achtsame Ausführung. Das dein Pferd auch versteht was es macht und nicht nur durchrennt.

 

Emma hat vorab das Podest schon einmal ausprobiert.

 

Zur Auswahl standen bspw. Ein Podest, Wassergräben, Planen, Pylonenaufgaben, ein Stangenmikado, enge Balon- oder Planengassen oder auch die Hügel.

Diese sind zum Liebling aller Teilnehmer verkommen. Hier konnte die Linienführung, gleichmäßiges auf und ab und der Mut der Pferde (und der Teilnehmerinnen) abgefragt werden. Zwei Bergziegen konnten entlarvt werden, ein Pferd hat das auf und ab im Rückwärtsgang erledigt und ein Baum wurde gefällt… 😉 (Keiner von denen mit Ästen und Blättern…)

Besonders schön fand ich welch großartige Horsemanship unter den Teilnehmen herrschte. Ich meine bewusst nicht die Technik. . Denn nur zwei der Damen unterrichtete ich schon vorher. Die anderen hatten eine andere Kommunikation zu ihrem Pferd. Doch überall sah man nur entspannte Pferde. Selbst der Wallach, vor dem noch gewarnt wurde, da er wohl lange Hengst war und auch im Deckeinsatz war, meisterte die Aufgaben mit Bravour und war nach einer kleinen Eingewöhnungsphase voll bei seiner Besitzerin. Die liebevolle, feinfühlige Kommunikation der beiden die schon bei ihnen zuhause herrschte, konnten sie also in die fremde Umgebung mitbringen.

Der Herr hatte aber auch so seine charmanten Extrawünsche…

 

Eine Pyjama Party musste her!

 

Und ein Mensch musste dabei sein.

Kein Witz! Sobald es abends ruhiger wurde und alle Menschen gegangen waren (die pferdige Nachbarin war noch immer da), außer der fleißigen Betty – wurde er unruhig. Immer wenn sie um die Ecke ging, setzte bei ihm der Stress ein.

Kurzum Schlafsack und Matratze raus und im Hänger einquartiert. Und siehe da… Ein entspannter Wallach… Merkartig…. 😉 Aber okay.. jedem Kunden seine Spezialwünsche lassen.

Eine ungeplante Hängereinheit kam, dann auch noch dazu… Hat mich persönlich sehr bewegt.

Denn die Situation erinnerte mich stark an meine mit Alba.

Auch dieses Pferd hat ein starkes Trauma IM Hänger.

NICHT beim raufgehen.

Daher bedanke ich mich recht herzlich für diese Erfahrung – Speziell auch die am Sonntag Abend.

Aber nicht nur dafür!

Ich möchte mich bei jedem der Teilnehmen, der Zuschauer, der kleinen Martha, der fabelhaften Pferde, der reibungslosen Organisation und natürlich Betty und Triloff für all Ihre Mühe danken. Ich hatte sauviel Spaß mit euch, habe sehr viel von euch gelernt und bin abends müde ins Bett gefallen.

Da es uns so gefallen hat, haben wir auch schon besprochen, weiter zu machen. Diesmal soll es in Holtsee um Theorienachmittage ohne Pferd gehen, in denen wir uns mit allerlei Themen rund um Achtsamkeit, herzliches Horsemanship und Tierkommunikation beschäftigen.

Wenn du dich jetzt angesprochen fühlst oder auch noch eine Themenidee hast melde dich doch gerne bei mir.

 

Happy horses, happy humans!

Eure

Finja

 

Übrigens die schlechte Nachricht könnt ihr selber verändern. Ein ähnliches Kursformat ist für den Pinneberger Raum geplant! Also los!

 

 

Sei dieses Mal nicht zu spät dran.

Ändere jetzt etwas!

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