Kannst du deine Bedürfnisse formulieren?

Kannst du deine Bedürfnisse formulieren?

Ich war gestern Abend auf einem Vortrag von einem meiner Mentoren in Hamburg. Und einen Aspekt des Abends möchte ich dir hier weitergeben: Bist du glücklich?
Ja oder Nein?

Du bist glücklich? Dann ist da der Weg.
Wenn du unglücklich bist, bist du derzeit von deinem Weg abgekommen. So einfach und unkompliziert! Keine Ausreden.. Ja, aber.. ich muss doch… Nein.

Du darfst mit deinem Glückskompass arbeiten. Das haben die meisten von uns verlernt …

Wenn du glücklich bist, egal in welchem Moment auch immer… das ist genau deine Richtung, in die deine Seele gerne möchte. Versuche ab heute sehr bewusst mit diesen Situationen zu sein. Vielleicht möchtest du sie aufschreiben? Damit du dich in schweren Zeiten dran erinnerst?

So weit so gut. Doch warum ist es so schwer, einfach dahin zu gehen wo du glücklich bist?
Für mich gesprochen (wobei ich denke da dies gerade einen Großteil der Frauen dort draußen betrifft) kann ich sagen, das ich im Zusammenleben mit anderen manchmal Probleme habe meine eigenen Bedürfnisse zu formulieren.

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob mein Unterbewusstsein abgespeichert hat, dass es anderen egal ist oder ob ich egoistisch bin… Doch ich fühle, das ich immer noch über meine eigenen Bedürfnisse hinweg trete, wenn jemand anderes dabei ist und dieser seine formulieren kann.

Vielleicht unterstützt dich auch das Wort Meinung? In meinem ‚alten‘ Leben hatte ich einen Vorgesetzten dem nach gesagt wurde: Du gehst mit deiner Meinung rein und nach dem Gespräch kommst du mit seiner raus.
Und das stimmte.
Dieses Phänomenen hatte ich einige Male. Auch eine Kollegin, hatte diese Fähigkeit und ich begann, meine Bedürfnisse und Meinungen immer weniger nach außen zu tragen.

Und weißt du was passiert? Das schlägt ordentlich auf die Leber. Gedankenlesen können die wenigsten… Egal ob Mann oder Frau. Es trägt also nur kurzzeitig zu einem harmonischen Betriebsklima zu, danach sorgt es für eine angespannte Stimmung -weil die gegenübersitzende Person dauernd über deine Grenzen hinweg schreitet und deine Bedürfnisse ignoriert… nunja du hast sie auch nie kund getan.
Wir denken dann häufig unser Gegenüber wird schon von selbst drauf kommen… Nochmal Gedanken lesen ist schwer!

Um dieses Thema heute anzugehen, möchte ich gerne dich noch einmal an den Glückskompass erinnern.

Wenn du heute etwas tust, vielleicht ausreiten. Musst du es? Weil das Wetter gut ist, die anderen ausreiten usw.
Oder möchtest du es ? Achte drauf was du jemand anderem erzählst.
Und wenn du nun etwas nicht mehr tun willst, weil dein Glückskompass nicht ausschlägst, darfst du lernen zu sagen: Ich möchte nicht. (Und nicht ich kann nicht…)

 

 

Ich freue mich auf unseren gemeinsamen Weg in eine ’neue‘ Pferdewelt.

 

Ich wünsche dir alles Gute, auf deinem Weg, bewusst, liebevoll, zu wachsen.

 

Deine Finja

 

Ps. Wann haben wir verlernt ehrlich zu sein?

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